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Nach 88. Blutspende Präsentkorb gewonnen
„Das ist das erste Mal, dass ich etwas gewinne“, freute sich Elke Voss nach dem Anruf von Beatrice Heickmann aus dem DRK Blutspendeinstitut in Lütjensee.
Ihr Gewinncoupon bescherte ihr einen gut gefüllten Präsentkorb, der am Donnerstag, d. 30.04.2009, im Rahmen der Blutspendeaktion des Instituts verlost wurde. Die 62-jährige aus Lütjensee war statt zum Tanz in den Mai zu ihrem 88. Aderlass in das Institut gekommen.
Eine Blutübertragung in der Familie veranlasste die eifrige Spenderin vor mehr als 30 Jahren sich regelmäßig an den Blutspendeaktionen des DRK zu beteiligen. „Täglich benötigen Kranke und Unfallopfer Blut bzw. Blutbestandteile und ich hoffe, dass im Fall der Fälle auch für mich die entsprechenden Konserven bereit stehen“, berichtet die glückliche Gewinnerin.
Motiviert von ihrem Nahziel, der 100. Spende, will sie auch weiter hin drei bis vier Mal im Jahr das Spendelokal in Lütjensee aufsuchen. Wie fast alle der an diesem Tag teilnehmenden 113 Spendewilligen schätzt sie den Imbiss und die teilweise familiäre Atmosphäre auf den Spendeterminen.
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 Foto: Elke Voss mit dem Service Team im DRK Blutspendeinstitut (v.l. Harald Hinz, „Glücksfee“ Claudia Münstermann, Christof Rosenau, Irena Schubenok)
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Der DRK Blutspendedienst Nord bedankt sich bei allen Teilnehmern und bittet gesunde Mitbürgerinnen und Mitbürger im Alter zwischen 18 und 70 Jahren weiter dringend um Blutspenden. Aktuelle Blutspendetermine und –orte gibt es auf dieser Seite unter "Blutspende & Termine". Personen, die akut erkrankt sind oder in den letzten vier Wochen einen Infekt hatten, dürfen nicht spenden. Außerdem sind derzeit Besucher des amerikanischen Kontinents vorsorglich für vier Wochen nach Rückkehr von der Blutspende ausgeschlossen. Das Institut sorgt sich vor dem Hintergrund der Meldungen über die sich verbreitende sog. „Schweinegrippe“ zurzeit um die Sicherstellung der Blutversorgung.
„Wir gehen zwar nicht davon aus, dass die Krankenhäuser im Falle einer Epidemie mehr Blutpräparate als üblich benötigen“ sagt Geert Geusendam, komm. ärztlicher Leiter des DRK-Blutspendedienstes Nord. „Aber wir befürchten bei einem Ausbruch der Grippe einen massiven Rückgang an Blutspenden. Deshalb müssen wir vorsorglich unsere Reserven, die üblicherweise für 1-2 Tage ausreichen, erhöhen. Jetzt ist daher jede einzelne Blutspende besonders wichtig.“
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Text und Foto: Harald Hinz, DRK Blutspendedienst Nord
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