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87 Auszubildende bei Aderlass in der Friedrich-List-Schule in Lübeck
„Blut ist immer noch Mangelware“, weiß Sercan Keskin, Schülervertreter an der Friedrich-List-Schule in Lübeck und im Landesschülerparlament. In Kooperation mit der stellvertretenden Schulleiterin Melanie Appelius und dem DRK Blutspendedienst Nord organisierte er für Auszubildende seiner Schule im Rahmen der landesweiten Aktion „Berufsschüler spenden Blut“ am Donnerstag, d. 29. Mai 2008, eine Blutspendeaktion.
| Insgesamt waren 87 Auszubildende dem Aufruf der Organisatoren gefolgt und spendeten ihren wertvollen Lebenssaft. Damit beteiligten sich 36 mehr junge Männer und Frauen bei der Aktion als im Vorjahr. |
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 Warten bei der Bestimmung des Hämoglobinwertes durch Angelika Mathiszik vom DRK Blutspendedienst Nord vor dem Aderlass
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 Die Spendeliegen im Forum der Friedrich-List-Schule waren durchgängig belegt. |
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„Das Ergebnis hat unsere Erwartungen übertroffen“, zeigte sich Keskin mit dem Ergebnis der eintägigen Aktion zufrieden. Die Bedeutung solcher Aktionen in den Berufs- und Gewerbeschulen liegt auf der Hand. „In jedem Jahr scheiden rund 1.000 unserer Spender aus gesundheitlichen oder altersbedingt aus. Mediziner prognostizieren einen steigenden Bedarf von jährlich 2 % an Spendewilligen“, unterstreicht Harald Hinz, Mitarbeiter im Blutspendedienst des DRK und Ansprechpartner bei der Schulaktion, die Bedeutung des sozialen Engagements der Auszubildenden. |
| Inzwischen haben seit dem Jahr 2001 über 35.000 Erstspender an mehr als der Hälfte der Berufs- und Gewerbeschulen in Schleswig-Holstein den Weg zum Blutspenden gefunden. „So einen halben Liter Blut zu spenden, ist gar nicht so schlimm“, meinten dann auch viele der Erstspender, die sich vom Team des DRK Blutspendedienstes gut betreut fühlten. |
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