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Acht Jahre Blutspendeaktionen in der Berufsschule Bad Oldesloe
„Das hat den jungen Leuten aus dem Ausbildungsvobereitenden Jahr der Richtung Hauswirtschaft sowie der Berufsfachschule Gesundheit und Ernährung richtig Spaß gemacht“, resümierten Birgit Grützmann, Fachlehrerin für Gesundheit und Ernährung, und ihre Kolleginnen Ute Tesdorf und Christine Holst von der Kreisberufsschule in Bad Oldesloe. Unter ihrer Anleitung wurde der Unterricht umfunktioniert und die Schülerinnen und Schüler stellten im Rahmen des Bistros den Imbiss für ihre Blut spendenden Altersgenossen sicher.
| Bereits im achten Jahr führt die Berufsschule in Bad Oldesloe diese Projekte einmal jährlich im Rahmen der „Aktion Berufsschüler spenden Blut“ in Kooperation mit dem DRK Blutspendedienst Nord durch. Über 1.300 junge Erwachsene haben in dieser Zeit 500 ml von ihrem Lenbenssaft für Schwerkranke und Verletzte gespendet. Rund 130 Spendewillige waren in dieser Woche dem Aufruf zum Aderlass gefolgt. Da nur ein Teil der 1.500 an der Berufsschule ausgebildeten Teil- und Vollzeitschüler bereits im spendefähigen Alter von 18 Jahre sind, zeigten sich die Organisatoren mit dem Gesamtergebnis zufrieden. |
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 Auszubildende im Ausbildungsvorbereitenden Jahr Richtung Hauswirtschaft mit Fachlehrerin Birgit Grützmann von der Berufsschule in Bad Oldesloe
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| Für rund 50 % aller Teilnehmer war es die erstmalige Bekanntschaft mit dem Thema Blutspende. „Ein tolles zweites Frühstück“, lobten nicht wenige Mitschüler das Engagement des Serviceteams beim abschließenden Part der Aktion. Auch auf Grund der Tatsache, dass der Spendevorgang „gar nicht so schlimm“ war, wollen viele der jungen Menschen weiter zum Spenden gehen. |
| „Ohne eine zunehmende Spendebereitschaft wird es insbesondere auf Grund der demografischen Entwicklung zukünftig immer schwerer werden, die flächendeckende Versorgung mit Blut und dessen Bestandteilen sicher zu stellen“, weist Harald Hinz vom DRK Blutspendedienst Nord auf einen wichtigen Aspekt in der Sicherstellung des Bedarfs hin. „Die Mediziner prognostizieren zurzeit einen jährlich steigenden Bedarf an Blutspenden von 2 %.“ |
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