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Der
Blutspendedienst Nord des Deutschen Roten Kreuzes gGmbH nimmt
neben den in anderen Bundesländern tätigen DRK Blutspendediensten
wichtige Versorgungsaufgaben auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin
wahr.
Im Bundesland Schleswig-Holstein sind zwei Institute etabliert.
Für den nördlichen Bereich (nördlich des Nord-Ostseekanals)
ist das Institut Schleswig und für den Landesteil Holstein
und das Bundesland Hamburg ist das „Mutterschiff“
, das Zentralinstitut in Lütjensee zuständig.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit beider Institute
ist die Bereitschaft der Bevölkerung, sich in ausreichendem
Maße freiwillig und unentgeltlich als Blutspender zur
Verfügung zu stellen. Eine positive Einstellung zur Blutspende
weiter Teile unserer Bevölkerung und die tatkräftige
Unterstützung von zahlreichen ehrenamtlichen DRK-Helfern
in den Städten und Gemeinden sind notwendig, um diese Aufgabe
erfüllen zu können.
Um die seit 1959 kontinuierlich steigende Zahl an benötigten
Blutkonserven gespendet, untersucht, separiert und verteilt
zu bekommen, arbeiten zur Zeit 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
mit unterschiedlichsten Ausbildungsberufen und Qualifikationen
in unseren beiden Instituten. 80 sind es in Lütjensee,
die allerdings nicht alle direkt im Innendienst zu finden sind.
Organisationsabteilung:
 45
% der Mitarbeiter haben ihre unterschiedlichen Aufgaben in den
8 mobilen Blutentnahmeteams, die nach umfangreichen Absprachen
und organisatorischen Vorarbeiten täglich
7 – 8 Blutspendetermine in Schleswig-Holstein und Hamburg
durchführen.
Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, Arzthelferinnen sowie
technische Angestellte und Referenten sorgen dafür, dass
täglich 700 spendewillige Menschen zu den Blutspendeaktionen
kommen und hier fachlich und menschlich gut betreut 500 ml ihres
kostbaren Lebenssaftes spenden können. Weiterbildung und
fachliche Qualifizierung der Mitarbeiter sind notwendig und
selbstverständlich, um in diesem sensiblen Bereich einen
hohen Standart bieten zu können. |
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