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Willkommen im Institut Schleswig

Bis 1983 wurden alle Blutspendetermine sowie die Versorgung der Krankenhäuser von Lütjensee aus organisiert. Da dies besonders für die Blutversorgung der Krankenhäuser im nördlichen Landesteil sehr ungünstig war, wurde beschlossen, eine Niederlassung nördlich des Nord-Ostsee-Kanals zu gründen. 1983 war es dann soweit, das Institut Schleswig nahm seinen Betrieb auf.

Mittlerweile sind wir 55 festangestellte Mitarbeiter im Institut Schleswig, die im Innen- und Außendienst eingesetzt sind. In unseren stationären Entnahmeräumlichkeiten bieten wir täglich die Möglichkeit, Blut, Plasma und Blutplättchen zu spenden. Drei mobile Entnahmeteams starten täglich von Schleswig aus zu den Blutspendeterminen im Land. Die Blutpräparate werden im Institut verarbeitet und nach Abschluss der Laboruntersuchungen an die Krankenhäuser und Arztpraxen nördlich des Nord-Ostsee-Kanals abgegeben. Wir können unsere Aufgabe nur erfüllen, wenn täglich bis zu 700 Blutspender unsere Blutspendeaktionen besuchen.


Herstellung von Blutprodukten
Wir sind verantwortlich dafür, dass die Patienten in Schleswig-Holstein mit sicheren Blutprodukten versorgt werden. Wir fangen an zu arbeiten, wenn andere Feierabend haben: sobald die Blutspenden nach dem Spendetermin ins Institut kommen, beginnt unsere Arbeit.

Unsere Aufgabe besteht darin, die Blutspende in die einzelnen Bestandteile aufzutrennen. Jede „Vollblutspende“ wird in 2 oder 3 verschiedene Präparate aufgeteilt (rote Blutkörperchen, Plasma und Blutplättchen). Selbstverständlich entfernen wir bei allen Blutpräparaten, die wir herstellen, die weißen Blutkörperchen, da diese für eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen bei der Bluttransfusion verantwortlich sind.


 
     
 

Vertrieb von Blutprodukten
Jeder Patient erhält nur die Blutbestandteile, die ihm fehlen – Tag und Nacht. Wir sind immer telefonisch erreichbar, um unsere Krankenhäuser und Arztpraxen mit Blutprodukten zu versorgen, auch am Wochenende. Auf Wunsch stellen wir bestrahlte Blutpräparate (rote Blutkörperchen und Blutplättchen) für ganz bestimmte Patienten her.

Für transfusionsmedizinische Konsiliardienste stehen je eine MTA und ein Arzt zur Verfügung rund um die Uhr, auch am Wochenende.